ORGANISATION

 

Die Organisation des Leistungssports zur optimalen Begleitung der Laufbahn der Leistungssportler vom Nachwuchs bis zur Elite wird von den Verbänden auf Vorgabe von Swiss Olympic umgesetzt.

 

Das «FTEM Schweiz», das von Swiss Olympic in enger Zusammenarbeit mit den Sportverbänden, dem Bundesamt für Sport, den Kantonen und weiteren Partnern des Schweizer Sportsystems erarbeitet wurde, definiert die Sport- und Athletenentwicklung im Rahmen der Sportförderung in der Schweiz. Die Abkürzung F.T.E.M. steht für die vier Schlüsselbereiche «F» wie «Foundation», «T» wie «Talent», «E» wie «Elite» und «M» wie «Mastery». Damit wird der "ideale" Weg eines Athleten von der Grundausbildung bis zur Weltspitze definiert. Die Leistungssportförderung wird zwischen den Phasen T und M des FTEM von Swiss Ice Skating für die Disziplinen Eiskunstlauf und Eistanz organisiert:

 

Die schrittweise Heranführung der Athletinnen und Athleten an den Leistungssport beginnt in der Regel auf der Stufe T1/T2 (mit der Vergabe der Swiss Olympic Talent Card auf lokaler oder regionaler Ebene), setzt sich auf der Stufe T3/T4 (mit der Vergabe der Talent Card auf nationaler Ebene) fort und führt bis in die höchsten Kaderstufen (mit der Vergabe der Swiss Olympic Card - Elite, Bronze, Silber und Gold).

Die Elite- und Nachwuchsathleten werden nach dem geltenden Konzept der Kaderselektion selektioniert, mit der Besonderheit, dass die Nachwuchsathleten zusätzlich die PISTE - das von Swiss Olympic erarbeitete Programm zur Talenterkennung - durchlaufen müssen. Die Liste der in die Kader von Swiss Ice Skating selektionierten Athleten wird deshalb jede Saison Mitte April aktualisiert und gilt vom 1. Mai bis zum 30. April des Folgejahres.

 

Darüber hinaus ermöglicht die Betreuung der Athleten des Nationalkaders durch den Chef Leistungssport und die Nationaltrainer über die Aktivitätsprogramme und eine Koordination rund um ein Team Senior, Team Junior oder ein Team Novice (je nach Alter beispielsweise) oder ein Team Eistanz (je nach Sportart), eine generationengerechtere Betreuungen und eine individuelle Begleitung entsprechend den spezifischen Bedürfnissen und der sportlichen Entwicklung des Einzelnen.

Die medizinische Betreuung und Prävention in all ihren Formen ist ein integraler Bestandteil der Unterstützung, die Swiss Ice Skating den Kaderathleten anbietet. Darüber hinaus wird unter der Koordination der Nationaltrainer und einer repräsentativen Gruppe von Eltern von Athleten, die dem Kader von Swiss Ice Skating angehören, eine spezifische Ausbildung und Beratung für "Eltern von leistungssportorientierten Athleten" organisiert.

 

Die Koordination rund um eine individuelle Karriereplan ist auch für alle Mitglieder der Nationalkader im Eiskunstlauf und Eistanz gewährleistet (Schulen für Sporttalente, Berufsausbildung, Hochschulstudium, Schweizer Armee, Talenttransfer, Umschulung und... nach der Karriere).

 

Die Unterstützungsmassnahmen für Athleten und Trainingsstrukturen, die von Swiss Olympic / Swiss Ice Skating / Schweizer Sporthilfe bereitgestellt werden, sowie die Beteiligung der Regionalverbände von Swiss Ice Skating (bei der Entwicklung des regionalen Nachwuchses), sind ein unverzichtbares Glied in der Kette einer nachhaltigen Organisation des Leistungssports. 

 

INFORMATIONEN UND KONTAKT:

 

Richard Leroy (richard.leroy@swissiceskating.ch),

Chef Leistungssport Eiskunstlauf und Eistanz