Schweizer Rekorde für Ramona Härdi und Thibault Métraux

 

Das Schweizer Eisschnelllauf-Team präsentierte sich auch beim dritten Weltcup der Saison im niederländischen Heerenveen in guter Form. Für die sportlichen Glanzpunkte sorgten Ramona Härdi und Thibault Métraux, die beide neue Schweizer Rekorde aufstellten.

 

Härdi verbesserte über 5000 m den bisherigen Landesrekord von Nadja Wenger und stoppte die Uhr bei starken 7:16.60 Minuten. Métraux unterbot über 10'000 m seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr und erreichte das Ziel in 13:08.35 Minuten – eine eindrucksvolle Bestätigung seines Formhochs.

 

Auch in den Massenstart-Rennen zeigte das Team solide Leistungen. Bei den Frauen belegte Kaitlyn McGregor Rang 7, Ramona Härdi folgte auf Platz 12. Bei den Männern überzeugte Livio Wenger einmal mehr mit einem konstant starken Auftritt und wurde ebenfalls 7.

 

Im Teamsprint der Herren gingen erstmals in dieser Saison Oliver Grob, Flavio Gross und Livio Wenger gemeinsam an den Start. Mit einem dynamischen Lauf erreichten sie einen respektablen 6. Rang. Kaitlyn McGregor platzierte sich zudem im 1500-m-Rennen der A-Gruppe auf einem starken 12. Platz.

 

Der Blick richtet sich nun auf die letzte Weltcup-Station im norwegischen Hamar, wo die finalen Startplätze für die Olympischen Spiele vergeben werden. Dank der konstanten und starken Leistungen der Schweizer Athletinnen und Athleten deutet vieles darauf hin, dass die Schweiz so viele Quotenplätze sichern wird wie seit Jahrzehnten nicht mehr.