Aurel Chiper sammelt wertvolle Erfahrungen beim Junioren-Short-Track-Weltcup in Astana (Kasachstan)
Astana, Kasachstan – Der junge Schweizer Short-Track-Athlet Aurel Chiper erlebte zwei intensive Wettkampfwochenenden vom 7. bis 9. November sowie vom 13. bis 15. November im Eispalast «Alau». Über 1000 m erzielte er eine neue persönliche Bestzeit und qualifizierte sich für das Hauptfeld, wo er die Viertelfinals erreichte.
Das Team nutzte zudem die Möglichkeit, mehrere 500-m-Rennen zu bestreiten. Laut Gheorghe, Aurels Vater, verliefen die Qualifikationsläufe «nicht schlecht»: starke Starts, gefolgt von einer eher defensiven zweiten Rennhälfte. Viele Läufe waren allgemein langsam, was keine außergewöhnlichen Zeiten ermöglichte, aber eine «sehr gute Lernerfahrung» bot – auch weil Aurel mehrere Rennen hintereinander absolvieren konnte.
In den Sonntagsrennen startete er jeweils gut, stürzte jedoch im ersten Lauf, als er ein Überholmanöver versuchte. Das zweite Rennen wurde möglicherweise durch eine Berührung seiner Kufen mit denen eines anderen Läufers beeinträchtigt.
Trotz dieser Zwischenfälle fällt das Fazit positiv aus: «Zwei gute Wochenenden insgesamt. Nur eine neue persönliche Bestzeit, aber sehr viel gelernt.» Für Aurel ist der Wettkampf in Astana mehr als nur eine Veranstaltung: Er dient ihm als Sprungbrett, um seine Grenzen zu testen, von starken Gegnern zu lernen und die Grundlage für zukünftige internationale Erfolge zu legen.