Eisgala Films 2009 |
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Illia Kulik, Kiira Korpi, Stéphane Lambiel: Die Namensliste der Teilnehmer aller Super Summer Camps in Flims liest sich wie ein Who ist Who der internationalen Eiskunstlaufszene. Auch in diesem Sommer lockte das angenehme Trainingslager Läuferinnen und Läufer aus aller Welt ins Bündner Oberland. Die von «cool & clean» präsentierte Eisgala bot am Samstag, 25. Juli einen interessanten Quervergleich von Schweizer Nachwuchs- bis zu internatonal erfahrenen Wettkampfläufern.
Schweizer geben Anlass zu Hoffnungen
Bereits beeindruckend selbstsicher präsentierte sich der erst 11-jährige Nicola Todeschini aus Neuchâtel. Es zeigte solide Doppelsprünge, bei denen wohl bald eine weitere Umdrehung dazukommen. Ebenfalls ein Programm auf technisch beachtlichem Niveau gelang dem 12-jährigen Vincent Cuérel aus Yverdon. Für Aufsehen sorgte Diana Zanta aus Lugano. Die 13-Jährige glitt mit einer Leichtigkeit und Eleganz über das Eis, als wäre dies das Einfachste auf der Welt, und sie verblüffte mit ihrer Beweglichkeit. Bei der Biellmann-Pirouette biegt sie ihr Bein so weit nach oben, wie das nur selten einer Läuferin gelingt. Die Tochter einer Russin und eines Italieners lebt und trainiert seit drei Jahren im Tessin. Noch in diesem Jahr zieht ihre Familie ins zürcherische Egg, wo Zanta beim EC Küsnacht trainieren wird. Der 19-jährige Stéphane Walker aus Sion präsentierte ein Spezialprogramm zu einer modernen Interpretation von Beethovens 5. Symphonie. Und mit seiner typischen Eleganz lief der Schweizermeister Jamal Othman ein Showprogramm zu afrikanischer Musik.
Eine Überraschung war die Türkin Sila Saygiaus Istanbul. Zu Soulmusik gelang der 13-Jährigen einen äusserst harmonischer Auftritt, der die kühle Temperatur in der Halle vergessen liess. Es wird interessant zu sehen, wo die junge Türkin in ein zwei Jahren stehen wird. Ein ebenfalls sehr schönes Programm mit vielen Finessen zeigte die 20-jährige Linnea Mellgren aus Enköping in Schweden, auch wenn es mit den Sprüngen da und dort klemmte.
Klassiker und ein Exot aus Russland
Auch in diesem Jahr brachte der russische Gast-Trainer und Meistermacher Viktor Kudriavtsev seine talentiertesten Schüler von der Moskauer Eislauflaufschule mit nach Flims. Somit kam das Publikum der Eisgala in den Genuss von Programmen, die sprichwörtlich der russischen Seele entsprangen. Ein träumerisch romantisches Programm zu klassischer Musik lief Kamilla Gaynetdinova. Nichts zu wüschen übrig liessen diesbezüglich Mark Shahmattov und Alexander Uspenski. Vor allem der 22-jährige Uspenski lief berauschend schön zu G. F. Händels Sarabande. Künstlerisch aus einer ganz anderen Ecke kommt der russische Juniorenmeister Ivan Bariev. Im silbernen Top und mit stil-passendem Trilby-Hut begeisterte der 18-Jährige mit seinem neuen KP zu Songs von Michael Jackson. Der temperamentvolle Roma ist eine aussergewöhnliche Erscheinung in der Eiskunstlaufwelt und erinnert damit an den kanadischen Spitzenläufer Emanuel Sandhu. Der Lambiel-Bewunderer liebt selbst die Show und könnte international schon bald von sich zu reden machen.
Mit Spannung wurde der Auftritt der 15-jährigen Dee Dee Leng aus Chicago erwartet, die den Titel der amerikanische Juniorenmeisterin inne hat. Leng lief ihr Programm temporeich, sprungtechnisch erwischte sie jedoch nicht ihren besten Tag. Zum Abschluss des Schaulaufens lief der dreifache Schwedische Meister Kristoffer Berntsson. Der sympathische Läufer aus Göteborg bescherte der Gala ein Schlussbouquet an Dreifachaxeln.
Eisgala Flims, Sportzentrum Prau da Selva, 25. Juli 2009
Schweizer geben Anlass zu Hoffnungen
Bereits beeindruckend selbstsicher präsentierte sich der erst 11-jährige Nicola Todeschini aus Neuchâtel. Es zeigte solide Doppelsprünge, bei denen wohl bald eine weitere Umdrehung dazukommen. Ebenfalls ein Programm auf technisch beachtlichem Niveau gelang dem 12-jährigen Vincent Cuérel aus Yverdon. Für Aufsehen sorgte Diana Zanta aus Lugano. Die 13-Jährige glitt mit einer Leichtigkeit und Eleganz über das Eis, als wäre dies das Einfachste auf der Welt, und sie verblüffte mit ihrer Beweglichkeit. Bei der Biellmann-Pirouette biegt sie ihr Bein so weit nach oben, wie das nur selten einer Läuferin gelingt. Die Tochter einer Russin und eines Italieners lebt und trainiert seit drei Jahren im Tessin. Noch in diesem Jahr zieht ihre Familie ins zürcherische Egg, wo Zanta beim EC Küsnacht trainieren wird. Der 19-jährige Stéphane Walker aus Sion präsentierte ein Spezialprogramm zu einer modernen Interpretation von Beethovens 5. Symphonie. Und mit seiner typischen Eleganz lief der Schweizermeister Jamal Othman ein Showprogramm zu afrikanischer Musik.
Eine Überraschung war die Türkin Sila Saygiaus Istanbul. Zu Soulmusik gelang der 13-Jährigen einen äusserst harmonischer Auftritt, der die kühle Temperatur in der Halle vergessen liess. Es wird interessant zu sehen, wo die junge Türkin in ein zwei Jahren stehen wird. Ein ebenfalls sehr schönes Programm mit vielen Finessen zeigte die 20-jährige Linnea Mellgren aus Enköping in Schweden, auch wenn es mit den Sprüngen da und dort klemmte.
Klassiker und ein Exot aus Russland
Auch in diesem Jahr brachte der russische Gast-Trainer und Meistermacher Viktor Kudriavtsev seine talentiertesten Schüler von der Moskauer Eislauflaufschule mit nach Flims. Somit kam das Publikum der Eisgala in den Genuss von Programmen, die sprichwörtlich der russischen Seele entsprangen. Ein träumerisch romantisches Programm zu klassischer Musik lief Kamilla Gaynetdinova. Nichts zu wüschen übrig liessen diesbezüglich Mark Shahmattov und Alexander Uspenski. Vor allem der 22-jährige Uspenski lief berauschend schön zu G. F. Händels Sarabande. Künstlerisch aus einer ganz anderen Ecke kommt der russische Juniorenmeister Ivan Bariev. Im silbernen Top und mit stil-passendem Trilby-Hut begeisterte der 18-Jährige mit seinem neuen KP zu Songs von Michael Jackson. Der temperamentvolle Roma ist eine aussergewöhnliche Erscheinung in der Eiskunstlaufwelt und erinnert damit an den kanadischen Spitzenläufer Emanuel Sandhu. Der Lambiel-Bewunderer liebt selbst die Show und könnte international schon bald von sich zu reden machen.
Mit Spannung wurde der Auftritt der 15-jährigen Dee Dee Leng aus Chicago erwartet, die den Titel der amerikanische Juniorenmeisterin inne hat. Leng lief ihr Programm temporeich, sprungtechnisch erwischte sie jedoch nicht ihren besten Tag. Zum Abschluss des Schaulaufens lief der dreifache Schwedische Meister Kristoffer Berntsson. Der sympathische Läufer aus Göteborg bescherte der Gala ein Schlussbouquet an Dreifachaxeln.
Eisgala Flims, Sportzentrum Prau da Selva, 25. Juli 2009

