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Kunstlauf - Allgemeine Termine

Vorschau auf die Olympiaqualifikation an der Nebelhorn Trophy 2017

ESZ OberstdorfVom  27.-30. September werden an der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf (D) die letzten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2018 vergeben.

ESZ Oberstdorf

24 Damen und Herren, 19 Eistanzpaare und 16 Paarlaufpaare haben sich bereits an der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Helsinki für die Spiele in Südkorea qualifiziert.

Sportler aus Ländern, die in Finnland keinen Quotenplatz erlaufen konnten, bekommen in Oberstdorf nun eine zweite Chance. Sechs Damen, sechs Herren, dazu fünf Tanz- und vier Paarlaufpaare.

Für die Schweiz werden im Eissportzentrum Oberstdorf Alexia Paganini (WSC) und Stéphane Walker (CP Sion) mit guten Chancen um einen Olympiastartplatz kämpfen. Neben den beiden Einzelläufern, vertreten die Eistänzer Victoria Manni und Carlo Röthlisberger (CP Lugano) und die Paarläufer Alexandra Herbrikova und Nicolas Roulet (CP Neuchâtel) dort die Schweiz.

Die Vorbereitungen laufen. Der Druck wächst, vor allem auf die Einzelläufer. Alexia Paganini und Stéphane Walker haben gute Chancen einen Quotenplätze zu erlaufen.

Der Traum von Olympia – jetzt soll er wahr werden

Am Donnerstag (28.9.)wird der vierfache Schweizer Meister sein Kurzprogramm präsentieren.

StephaneWalker

„Ich habe eigentlich ein neues, ziemlich modernes Kurzprogramm kreiert, auf dem Soundtrack von "The Great Gatsby", erzählt Stéphane Walker in der Vorbereitung auf diesen wichtigen Wettkampf. „Das Stück ist eine Coverversion von Back to Black. In Absprache mit meiner Trainerin, Franca Bianconi, haben wir aber entschieden, vorerst das alte Kurzprogramm im Wettkampf zu zeigen. Die Kür habe ich sowieso vom letzten Jahr beibehalten, da ich mich mit dieser Musik sehr wohl fühle und ich nicht allzu viel Zeit verlieren wollte, um mich an eine neue Musik zu gewöhnen, an neue Rhythmen und Automatismen.“

Die Vorbereitungen auf diese spezielle Saison und auf den frühen Termin der Olympiaqualifikation ließen ihm wenig Zeit für Erholung. „Ich habe den ganzen Sommer lang voll trainiert und ohne größere Pause hart gearbeitet“, erklärt der 26jährige. „Glücklicherweise hat die Gesundheit da auch gut mitgespielt. Trainiert habe ich von April bis Juli in Bergamo, dann 2 Wochen in Asiago und eine Woche in Brig. Viel habe ich im Vergleich zum vergangenen Sommer aber nicht geändert. Ich habe einfach keine Pause, keine Ferien gemacht.“

Neue Elemente, wie bspw. einen Vierfachsprung, wird er vorerst nicht einbauen in seine Programme.

„Zu Beginn des Sommers hab ich an neuen Elementen gearbeitet, wie zum Beispiel dem vierfachen Toeloop oder auch an schwierigeren Transitions vor dem dreifachen Axel und den anderen Dreifachsprüngen. Ich habe mich aber dann schnell wieder auf die Programme konzentriert, um sie ganz durchzulaufen und die Elemente zu perfektionieren und zu stabilisieren.“

Stéphane Walker mit Trainerin Franca Bianconi

Bereits vor der Olympiaqualifikation wird sich Stéphane Walker an internationalen Wettbewerben präsentieren. „Ich freue mich, dass nun wieder Wettkämpfe auf dem Programm stehen. Der Sommer war lang und ohne Wettkämpfe wurde es dann manchmal schon ein wenig langweilig und auch schwierig sich immer voll zu motivieren“, so der Schützling von Franca Bianconi. 

„ An diesem Wochenende geht es los mit dem Slovenian Open, dann habe ich am 14. September Heimspiel in Bergamo und Ende September ist dann Showdown im idyllischen Allgäu.“

Schon 2013 hat er in Oberstdorf um einen Olympiastartplatz gekämpft, sich aber anderen Konkurrenten geschlagen geben müssen. Jetzt will er sich diese Chance nicht noch einmal entgehen lassen. „Ich hab sehr viel an meiner eigenen Person gearbeitet. Ich hab meine Schwächen erkannt und habe alles, was möglich war, in die Wege geleitet, um über mich hinauszuwachsen, meine Grenzen zu überschreiten und meine Hemmungen abzulegen. Nun fühle ich mich sehr wohl in meiner Haut, stark, selbstsicher und traue mich, mir meinen Platz zu nehmen, zu zeigen was ich kann und wer ich bin.“

Vorfreude und Respekt – Der erste wichtige Einsatz für die Schweiz

Bei den Damen beginnt der Kampf um die Olympiastartplätze am Freitag (29.9.).

AlexiaPaganiniPortrait

Die bald 16jährige Schweiz-Amerikanerin Alexia Paganini vertritt die Schweiz dabei erstmals an einem so wichtigen Wettkampf. Vorfreude, oder Respekt vor der Aufgabe – was überwiegt?

„Der Respekt vor der Aufgabe“, so ihre spontane Antwort. „Natürlich freue ich mich auf die Herausforderung, aber ich weiß, dass es mit einer gewissen Verantwortung kommt. Ich bereite mich so professionell wie möglich vor.“

Viel wissen die Schweizer Eiskunstlauffans bisher nicht über das junge Talent. Geboren wurde sie in den USA, im Bundesstaat Connecticut. Inzwischen lebt die Familie im Bundesstaat New York. Eislaufen gehörte fast von Beginn an zu ihrem Leben.

„Meine Mutter hat mich und meine Brüder, als ich gerade zwei Jahre alt war, mit zur Eishalle genommen und ich habe mich sofort wohl gefühlt“, erinnert sich Alexia Paganini. „ Angefangen habe ich in der Playland-Eishalle in Rye, NY, einem kleinen Disneyland in Miniatur. Auf dem Eis bin ich mir wie eine Prinzessin vorgekommen.“

Zum Spaß an der Sportart gesellten sich bald auch erste Erfolge. In dieser Saison startet die Schülerin von Igor Krokavec und Craig Maurizi erstmals bei den Senioren. Dass sie zudem für die Schweiz um einen Quotenplatz für die Spiele in Südkorea läuft, hätte sie sich aber kaum träumen lassen.

„Ich wollte immer eine erstklassige Schlittschuhläuferin werden und den Weg dazu genießen“, erzählt Alexia Paganini. „Es ist für mich eine große Ehre die Schweiz zu vertreten. Ich freue mich riesig und bin sehr dankbar für die Gelegenheit.“

Alexia PaganiniVorlaufen

Einen Quotenplatz zu erzielen liegt von ihrem sportlichen Leistungsvermögen im Bereich des Machbaren.

„Die Kombinationen wie Dreifach-Lutz/Dreifach-Toeloop, oder Doppelaxel/Rittberger/Dreifach-Salchow gehören zu dem Highlights in meinen Programmen, auch der Dreifachflip. Für die Nebelhorn Trophy arbeite ich viel an der Konstanz dieser Elemente in der Ausführung.“

Ihre sportliche Heimat in der Schweiz hat sie beim Winterthurer Schlittschuh-Club, in den USA trainiert sie im Ice House von Hackensack, beim Skating Club of New York.

Was den Teenager auf und neben dem Eis auszeichnet, was für ein Mensch sie ist?

„Lassen Sie mich mit meinen Eigenschaften beginnen. Ich bin kreativ, neugierig, will immer etwas lernen oder Neues probieren und ich bin down-to-earth“ beschreibt sich Alexia Paganini. „Zu meinen Stärken zähle ich, dass ich ambitiös bin, positiv und bereit zu kämpfen für meine Ziele. Als Schwäche könnte man bezeichnen, dass ich hin und wieder zu verbissen bin und wenn ich Englisch rede, zu schlagfertig. Ich interessiere mich neben dem Eis für Broadway Shows und klassische Musik,Style und Fashion und Social Media. Ich reise gerne und freue mich neue Kulturen zu sehen. Wenn mich jemand nach meinen Vorbildern fragt, dann sind das vor allem meine Eltern.“

Der Countdown läuft

Keinen Monat mehr dauert es, bis die 49. Auflage der Nebelhorn Trophy beginnt und die letzten Startplätze für Pyeongchang vergeben werden.

Zahlreiche Schweizer Eiskunstlauffans werden sich auf den Weg nach Oberstdorf machen und lautstarke Unterstützung für das Schweizer Team sein. Wie es sich anfühlen wird, wenn ihr Name aufgerufen wird – denkt Alexia Paganini schon an diesen Moment? „Ja, ich denke manchmal daran. Es ist ein Teil meiner mentalen Vorbereitung. Looking forward to it.“

Ein Rookie und ein Routinier – beide können in Oberstdorf glänzen und der Schweiz eine Olympia-teilnahme sichern.

„Ich bin überzeugt, dass ich das Potenzial und Niveau habe, um mich zu qualifizieren und zum ersten Mal an Olympischen Spielen teilzunehmen“, erklärt Stéphane Walker. „Es wäre der verdiente Lohn für viele Jahre harte Arbeit. Ich denke, ich kann mich fast nur selber schlagen, beziehungsweise es liegt nur an mir, ob ich mit der Nervosität klar kommen werde, mich lösen und völlig  frei entfalten und ausdrücken kann.“

Zeitplan:
Donnerstag, 28.09.2017 ab 10.00 Uhr

  • Eistanz Short Dance
  • Paare Kurzprogramm
  • Herren Kurzprogramm

Freitag, 29.09.2017 ab 8.45 Uhr

  • Damen Kurzprogramm
  • Paare Kür
  • Herren Kür

Samstag, 30.09.2017 ab 9.00 Uhr

  • Eistanz Kür
  • Damen Kür

 

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