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Kunstlauf - Allgemeine Termine

Vorschau ISU Weltmeisterschaften Eiskunstlauf und Eistanz in Helsinki

taitoluistelun mm jussicessi helsinki srgb copy 1Vom 29. März bis zum 2. April messen sich in der finnischen Hauptstadt die besten Eiskunstläufer und Eistänzer der Welt – unter ihnen auch vier Schweizer.  Zeitplan

Mit Yasmine Kimiko Yamada (EC Zürich), Stéphane Walker (CP Sion) und den Paarläufern Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer (CP La Chaux-de-Fonds) vertreten vier Schweizer Meister den SEV.

Bereits im Blick haben die Teilnehmer der WM dabei die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang.

Die Mehrheit der Quotenplätze für einen Start in Südkorea wird in den kommenden Tagen in der Hartwall Arena vergeben. 24 der 30 Startplätze in den Einzelkonkurrenzen, 16 von 20 Plätzen bei den Paaren und 19 von 24 bei den Eistänzern. Um die verbleibenden Startplätze geht es dann im September an der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf. (Prozedere siehe ISU Rules unten)

LADIES FIRST

YasmineYamadaVorschauAm Mittwoch (29.3.) eröffnen die Damen und die Paare mit ihren Kurzprogrammen die Wettkämpfe – es gilt also ernst für Yasmine Yamada, Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer.

Für Yasmine Yamada ist es die zweite Teilnahme an Weltmeisterschaften. Im Vorjahr lief sie auf Rang 34 und beendete die diesjährigen Europameisterschaften auf Platz 27. Von den Erfahrungen an diesen beiden Meisterschaften wird sie in Helsinki profitieren können.

Die Vorfreude ist groß, die Vorbereitungen liefen nach Wunsch und die letzten kleineren Änderungen sind in die Programme integriert. Wir haben viel trainiert und mehr Schritte eingefügt, so dass ich das Maximum herausholen kann - auch in den Levels“, berichtet sie vor der Abreise. 

YasmineYamadaVorschau1

„ Mein Ziel ist es meine Leistung wie im Training abrufen zu können. Meine technischen Basiswerte sind eine der Stärken mit denen ich an die WM gehe.“

Es ist erst die dritte grosse internationale Meisterschaft für die Schülerin von Igor und Stanislav Samohin und die Qualifikation für die Kür der besten 24 Läuferinnen ist das erste Ziel. Ob die 19jährige wenn es ernst wird eher nervös oder ruhig ist?

„Es ist jedes Mal anders“, beschreibt Yasmine Yamada die Momente vor dem Musikbeginn. „Manchmal werde ich nervös, manchmal eher sehr ruhig. Ich denke das wichtigste ist nicht wie man sich fühlt in dem Moment, sondern wie man damit umgehen kann und es für einen ins Positive umsetzen kann. Ich freue mich auf das ganze Abenteuer an sich, es ist jedes Mal etwas Einmaliges.“

ZU ZWEIT ALS EINS GESEHEN WERDEN

ChtchetininaSchererVorschauAuch für Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer ist die WM in Helsinki die dritte große internationale Meisterschaft. Platz 18 an ihrem WM-Debüt im letzten Jahr und Platz 17 an den Europameisterschaften vom Januar stehen bereits als Resultate zu Buche.

Nicht einmal ein halber Punkt hat an der EM zum Einzug in den Kürfinal gefehlt. Ihr Kurzprogramm haben sie mit Blick auf die WM also noch etwas angepasst. „Im Kurzprogramm haben wir den Wurfsalchow durch den Wurflutz ersetzt“, erzählt Ioulia. "Auch haben wir sehr viel an der Qualität der "einfachen" Elemente wie Todesspirale, Pirouette und Schrittsequenz gearbeitet, um dort keine Punkte bei den Levels und GOEs (Grad der Ausführung) zu verlieren.“

Nicht nur in puncto technische Elemente kann das Paar auf seine Fortschritte stolz sein. „Die größten Fortschritte haben wir im Laufstil und im gemeinsamen Laufen als Paar gemacht. Während wir noch vor kurzem als 2 Einzelläufer, die miteinander Elemente machen wahrgenommen wurden, versuchen wir nun dieses Image endgültig abzuwerfen und als Paar auf dem Eis wahrgenommen zu werden.“

Die Zeit zwischen EM und WM hat das Schweizer Paar intensiv für die Vorbereitungen genutzt und sich mit einem Sieg noch zusätzliches Selbstvertrauen geholt. „Nach der EM hatten wir bereits 3 Wochen später die Bavarian Open“, berichtet das Paar. „ Anlässlich dessen verbrachten wir eine Trainingswoche in Oberstdorf, wo wir neben Jean-François Ballester auch mit Alexander König gearbeitet haben. Aus Oberstdorf kamen wir mit unserem ersten internationalen Sieg und einem Personal Best nach Hause.“

ChtchetininaSchererVorschau1Ein paar freien Tagen folgte dann die unmittelbare WM Vorbereitung. „Der erste Teil Vorbereitung verlief wie gewohnt in La Chaux-de-Fonds“ erklärt Ioulia. „Wir sind dann für die letzten 2 Wochen (13. - 24. März) vor der WM nach Oberstdorf gefahren, um uns optimale Trainingsbedingungen zu ermöglichen und mit Aljona und Bruno Seite an Seite zu trainieren. Während der Vorbereitung sind wir auch 2 Galas gelaufen.“

Bereits die ersten Trainings mit den besten Paaren der Welt sind etwas, auf das sich Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer freuen. „Meistens herrscht während den offiziellen Trainings eine sehr positive Atmosphäre zwischen den Athleten“, erzählt Ioulia. „Es wird untereinander geplaudert, gelacht und ausgetauscht. Meistens ist es einfach, gemeinsame Themen zu finden, denn es verbindet uns alle eine Leidenschaft. Es entstehen auch internationale Freundschaften, was ich persönlich sehr wertvoll finde.“

Ein Jahr ist vergangen seit ihrem WM-Debüt. Was ist diesmal anders? „Letztes Jahr hatten wir uns im letzten Moment für die WM qualifiziert und es war ein Riesenerfolg in der ersten gemeinsamen Saison dort dabei zu sein. Auch war das für uns beide der erste Wettkampf eines solchen Ausmaßes. Wir wussten nicht genau was auf uns zukommt und wie es sich anfühlen wird. Wir waren einfach glücklich, dabei zu sein“, erinnert sich das Paar. „Dieses Jahr ist es etwas anders, da schon gewisse Erfahrungen und damit auch Erwartungen da sind. Wir streben, wie viele an dieser WM, natürlich den Quotenplatz für die Olympischen Spiele an. Wir wissen aber auch, dass dies in einem sehr starken Umfeld von 29 Paaren ein hochgestecktes Ziel ist. Auf jeden Fall wollen wir alles machen, was von uns abhängt und eine souveräne Leistung zeigen. Helsinki mit einem guten Gefühl zu verlassen und alles gezeigt zu haben was wir können wäre cool! Wir freuen uns sehr, diese Erfahrung machen zu dürfen und Teil des wichtigsten Wettkampfes der Saison zu sein.“

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI

StéphaneWalkerVorschau2

Die Herren greifen dann ab Donnerstag (30.3.) ins Geschehen ein.

Stéphane Walker wird die Schweiz bereits zum dritten Mal an einer WM vertreten.

Mit den Vorbereitungen auf die WM ist der Schüler von Franca Bianconi zufrieden, vor allem auch mit seinem letzten Wettkampf in Innsbruck. „Ich habe beim letzten Wettkampf in Innsbruck in der Kür zwei dreifache Axel gezeigt“, freut sich der 26jährige.“ Im Kurzprogramm hab ich an der Choreografie und der Interpretation gefeilt, die Pirouetten ein bisschen verschönert und an den Details gearbeitet, da wirklich jedes Pünktli zählen wird.“ 

Unter die besten 24, also in den Kürfinal, muss der Siebzehnte der Europameisterschaften kommen, um eine Chance auf einen der Olympiastartplätze zu wahren.

StéphaneWalkerVorschau

Der Schweizer Meister arbeitet im Training am vierfachen Toeloop, hat ihn aber noch nicht an Wettkämpfen in seine Programme aufgenommen. Die Vierfachsprünge, seit Jahren ein Thema bei den Herren, werden wohl den Kampf um den Titel entscheiden.

Während der Olympiasieger von 2006, der Russe Jewgeni Pluschenko, im Jahr 2010 noch wenigstens einen Vierfachsprung bei den Herren einforderte, sind einige bereits bei vier oder fünf angelangt.

Vor allem Läufer mit asiatischen Wurzeln, so zum Beispiel Nathan Chen, Yuzuru Hanyu, Boyang Jin oder Shoma Uno, haben zuletzt immer mehr Vierfachsprünge in ihre Programme integriert. „Ich finde krass, was diese Jungs da so aufs Eis schmettern“, honoriert Stéphane Walker die Leistungen der Konkurrenz. „Großen Respekt davor. Wenn jemand die körperlichen Voraussetzungen hat und hart arbeitet um so etwas hinzukriegen, ist das toll. Das Wettkampf-Niveau ist somit extrem hoch und zwingt nun fast jeden, einen Vierfachsprung hinzukriegen - es gehört zur Entwicklung des Sports.“

Mit seinen Programmen in Erinnerung bleiben, gelingt aber nicht nur mit der Anhäufung von technischen Höchstschwierigkeiten. „Ich möchte Zuschauer fesseln können und unterhalten mit dem was ich mache. Ich möchte ich selbst sein und ausdrücken, was mich bewegt und in mir ist.“

ZEITPLAN

29.3.2017           10.40–16.30 Short Program, Ladies

      18.10–23.00 Short Program, Pairs

30.3.2017           12.10–17.40 Short Program, Men

      18.55–22.00 Free Skating, Pairs

31.3.2017           11.00–16.00 Short Dance, Ice Dance

      18.00–22.00 Free Skating, Ladies

1.4.2017             10.50–15.00 Free Skating, Men

      16.35–20.00 Free Dance, Ice Dance

2.4.2017             14.00–16.30 Exhibition of the Champions

 

Startplätze für Olympische Spiele insgesamt: Men Single Skating: 24, Ladies Single Skating: 24, Pair Skating: 32 (16 pairs), Ice Dance: 38 (19 couples)

Vergabe an WM Helsinki

Number of OWG Qualification places Required No of points as per ISU Rule 378/2 No of athletes in the ISU World Figure Skating Championships 2017 that count for points
3 Max. 13 2
Max. 2 1
2 14-28 2
3-10 1
1 Next best ranked athlete from the NFs not qualified with three (3) and two (2) places, until the quotas of qualification through the ISU World Figure Skating Championships 2017 are reached.

D.2: Men Single Skating: 6 Ladies Single Skating: 6  Pair Skating: 8 (4 pairs) Ice Dance: 10 (5 couples)

Vergabe an Quali-Wettkampf im Herbst 2017

The remaining qualification places (six (6) places each in Men Single Skating and Ladies Single Skating , four (4) places in Pair Skating and five (5) places in Ice Dance) will be filled by the NOCs at a Senior International Qualification Competition designated by the ISU (TBA – Autumn 2017). Only one (1) qualification place per discipline and NOC may be earned. Places are available only to those NOCs based on their best ranked athletes in the competition that have not previously qualified in the respective discipline in D.1. 

Selektionskonzept SEV/Swiss Olympic

 

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