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Kunstlauf - Allgemeine Termine

Schweizer Meister Elite 2017 im Eiskunstlauf und Eistanz stehen fest

 Alle Podest SM2017                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Alle Ergebnisse und Details SM Elite 2017...

Im Eiszentrum Luzern sind am Samstag, den 17.Dezember 2016 , die Schweizer Meister 2017 im Eiskunstlauf und Eistanz gekürt worden. Insgesamt  4 Titel in den Elitekategorien, sowie die Eistanztitel bei den Junioren und in der Kategorie Jugend waren zu vergeben.

Dem Organisationsteam um EK Luzern-Präsident Dr. Daniel Eichenberger und VZE Vizepräsidentin Françoise Schnydrig, gebührt ein großer Dank für die hervorragende Organisation, die den Athleten, Trainern und Zuschauern einen würdigen Saisonhöhepunkt auf nationaler Ebene ermöglicht hat.

DAMEN

Damen 2017

23 Läuferinnen haben sich in der Damenkonkurrenz den Juroren präsentiert.

Sowohl das Kurzprogramm am Freitag, als auch die Kür am Samstag, konnte Yasmine Yamada (EC Zürich) für sich entscheiden und gewann mit 144,29 Punkten ihren ersten Meistertitel.

Im Vorjahr Dritte, hat die 19jährige bereits im Kurzprogramm die Basis für den Sieg legen können. Die Kombination aus Dreifach-Toeloop und Dreifach-Toeloop, die einzig gelungene in der Damenkonkurrenz, hebt sie als ihr Wettkampf-Highlight hervor.

In der Kür zeigte der Schützling von Igor Samohin dann 4 Dreifachsprünge und erhielt sowohl für ihre Pirouetten, als auch für die geforderte Schrittfolge Pluspunkte für die Ausführung.

„Es war der beste Wettkampf den ich diese Saison gelaufen bin“, so die glückliche neue Meisterin im Anschluss. „Ich hätte vielleicht noch besser laufen können. Manchmal mache ich mir selbst ein wenig Druck, aber daran arbeite ich mit meinem Trainer. Diese Meisterschaft ist für mich ein wirklich gutes Erlebnis.“

Etwas mehr als 7 Punkte Vorsprung hatte Yasmine Yamada auf die Zweitplatzierte, Yoonmi Lehmann (Lausanne & Malley).

Damen Podest SM2017

Bei ihrem Debut an einer Elitemeisterschaft konnte sich die 15jährige mit 137,23 Punkten Silber sichern.

„Es war ein bisschen stressig für mich“, erzählt die von Marina Shirshova trainierte Athletin nach der Kür, „denn es war ja meine erste Elitemeisterschaft. Vor dem Kurzprogramm war ich sehr nervös, aber als es dann fehlerfrei war, nahm das viel Druck weg. Noch nie habe ich mein Kurzprogramm so gut performt.“

Etwas mehr als 1 Punkt nur trennten Yoonmi Lehmann und Yasmine Yamada nach dem ersten Wettkampftag. In der Kür musste sie einen Sturz hinnehmen, konnte aber neben 3 gezeigten Dreifachsprüngen, auch viele Pluspunkte für die Ausführung der anderen Elemente sammeln. „Ich bin glücklich hier dabei zu sein und Zweite zu sein“, so das Fazit der Silbermedaillengewinnerin von Luzern.

Bronze sicherte sich Jérômie Repond (St. Jakob Basel) mit 128,75 Punkten. Nach Platz 5 im Vorjahr, gelang damit bei ihrer zweiten Teilnahme an Elitemeisterschaften, der Sprung auf das Podest.

Im Kurzprogramm bereits Dritte, präsentierte die 17jährige Baslerin dann in der Kür 4 Dreifachsprünge, von denen 3 aber leicht unterrotiert waren. Ein weiterer dreifacher Toeloop war geplant, gelang aber nur doppelt. „Ich hab mich an dem Toeloop genervt – aber ich bin erstmals in dieser Saison 2 dreifache Salchows in der Kür gesprungen, darauf bin ich stolz“, hebt sie nach der Kür hervor. „Das erste Mal auf dem Elitepodest ist aber super.“

Titelverteidigerin Tanja Odermatt (Dübendorf), die Vorjahreszweite Shaline Rüegger (Küsnacht), sowie Delphine Dubois (Martigny) haben verletzungsbedingt auf einen Teilnahme verzichten müssen.

Herren

Herren 2017

Bei den Herren, mit insgesamt 6 Teilnehmern,  gelang Stéphane Walker (Sion) mit 191,60 Punkten die erfolgreiche Titelverteidigung. 

Nach einem gelungenen Kurzprogramm und der Führung nach dem ersten Wettkampftag, zeigte sich der 25jährige Schützling von Franca Bianconi sehr zufrieden.

„Ich habe nach einer Verletzung am Fuß, kurz nach der Rückkehr vom Warschau-Cup, kaum trainieren können wie ich wollte“, erzählt er nach dem Kurzprogramm. „Als ich die Schlittschuhe angelegt habe, habe ich fast gefürchtet, es geht gar nichts heute.“

Es gelangen ihm dann nicht nur alle Sprünge, sondern er erhielt auch die höchsten Level für alle Pirouetten und die Schrittfolge.

Rund 12 Punkte betrug sein Vorsprung vor der Kür, die dann aber nicht ganz nach Wunsch gelang.

6 Dreifachsprünge präsentierte er einwandfrei – einen weiteren unterrotiert. Neben dem Abzug für einem Sturz gab es einen Punkt Abzug für Zeitüberschreitung, da am Programmende die Zeit nicht mehr reichte, um vor Musikende fertig zu werden.

„Ich bin stolz, dass ich mich da hindurchgekämpft habe“, fasst der Titelverteidiger nach der Kür zusammen. „Ich freue mich über meinen vierten Meistertitel und werde meinen Fuß nun hoffentlich auskurieren können.“

Herren PodstSM2017Mit Silber um den Hals strahlte am Ende Lukas Britschgi (Frauenfeld), der am Samstag nicht nur mit einer sehr sehenswerten Kür, sondern mit der Tageshöchstnote für die gezeigten technischen Elemente glänzte. 170,60 Punkte und Platz 2 – eine beachtliche Leistung an seiner Premiere an einer Elitemeisterschaft.

Nach dem Kurzprogramm, wo der 18jährige mit Bestleistung in den Wettkampf gestartet war, lag er auf Rang 4. „Ich habe alles gezeigt, es war nahezu fehlerfrei und ich bin sehr zufrieden“, resümiert er seinen ersten Auftritt in der Elitekategorie.

In der Kür gelangen dem Schüler von Alexei Pospelov dann unter anderem sechs Dreifachsprünge – für fast alle gezeigten Elemente gibt es Pluspunkte für die Ausführung.  Einzig im Bereich Komponenten muss er sich dem Meister noch deutlich geschlagen geben. „Der zweite Platz ist super“, freut er sich als sein Erfolg feststeht. „Das motiviert unheimlich.“

Mit Bronze sichert sich Nurullah Sahaka (Küsnacht) erstmals einen Platz auf dem Podest. Der Fünfte der letzten Meisterschaften galt als Mitfavorit und wurde dieser Rolle bereits im Kurzprogramm gerecht. Mit einer Kombination aus Dreifach-Toeloop und Dreifach-Toeloop, die er neben Nichola Todeschini als einziger zeigte, hatte er sein interessant choreografiertes Programm eröffnet. Ein Sturz nach einem unterrotierten Dreifach-Axel, verhinderte dann aber Platz 2 im Kurzprogramm. „Ich bin beim Axel nicht richtig abgesprungen“, erzählt er danach. „Mein Programm war recht gut, aber leider mit Fehlern.“

Die von seinem Trainer Richard Leroy bescheinigten Fortschritte im Bereich Skating skills und Interpretation, das Wertlegen aufs „Geschichten erzählen“, neben dem Beherrschen der technischen Elemente, waren nicht nur im Kurzprogramm deutlich sichtbar.

Der 16jährige präsentierte in der Kür 6 Dreifachsprünge, musste aber auch 2 Stürze in Kauf nehmen. „Ich denke meine Kür war insgesamt gut, bis auf die blöden Fehler“, sagt er nach seinem Auftritt. „Ich bin aber stolz auf meinen Lutz und die Pirouetten und vor allem auch auf meine Interpretation.“

Mit 162,42 Punkten holte er sich an seiner zweiten Elitemeisterschaft Bronze.

Paarlauf

Paare 2017Die Schweizer Meister im Paarlauf 2017 heißen Ioulia Chtchetinina und Noah Scherer (La Chaux de Fonds).

Bereits nach dem Kurzprogramm lagen die Vorjahreszweiten mit einer persönlichen Bestleitung in Führung.  

„Unser Kurzprogramm war nahezu fehlerfrei“, erzählt Ioulia Chtchetinina nach dem Wettkampf. „Die Elemente sind uns dort wirklich gut gelungen.“

Auch in der Kür überzeugen die Schüler von Jean-François Ballester unter anderem mit dem Dreifach-Toeloop,  dem dreifachen Wurfsalchow, guten Hebungen, sowie schönen Pirouetten. Einzig der Twist gelang nicht optimal.

Dennoch ist es auch in der Kür eine neue Bestleitung – ebenso in der Addition beider Wettkampftage. Mit 142,93 gewinnen sie Gold.

„Das war der beste Wettkampf bisher in dieser Saison und wir sind sehr stolz auf den Titel“, freuen sich die neuen Meister. „Der Toeloop, die Pirouette Seite an Seite, das sind die Elemente, mit denen wir heute besonders zufrieden sind – wir freuen uns sehr über unsere Leistung.“

Die Titelverteidiger Alexandra Herbrikova und Nicolas Roulet (Neuchâtel) können schon im Kurzprogramm nicht ihr wirkliches Können abrufen. Bei einem Sturz im Training hatte sich Nicolas 3 Wochen vor der Meisterschaft eine Gehirnerschütterung zugezogen, deren Folgen immer noch spürbar sind.

Paare Podest SM2017

Nach einer Trainingspause blieb vor den Titelkämpfen kaum Zeit, die Programme zu laufen.

Zwei Stürze im Kurzprogramm sorgten schon dort für einen Abstand von mehr als 8 Punkten auf ihre Trainingspartner.

Auch in der Kür kämpfte Nicolas mit den Folgen des Sturzes und musste wegen Schwindelgefühl die Paarlaufpirouette abbrechen. Unterstützt vom Publikum liefen sie ihre Kür zu Ende und wurden für diesen Kampfgeist mit viel Applaus belohnt.

„Wir sind so stolz, dass wir uns da durchgekämpft haben. Wir wollten die Meisterschaft nicht einfach absagen“, erzählen sie nach der Kür. „Wir haben nur wenig Pirouetten trainieren können und ich habe schon während der Hebung davor gespürt, dass etwas nicht stimmt“, sagt Alexandra.

„Ich in sehr stolz auf ihn, dass er das hier durchgehalten hat.“ 

Mit 121,99 Punkten wurden Alexandra Herbríková und Nicolas Roulet Zweite.

 

 Eistanz

Eistanz Elite 20171Den Titel bei den Eistänzern sicherten sich Victoria Manni und Carlo Röthlisberger (Lugano) mit 143,12 Punkten vor Bailey Melton und Darian Weiss (Dübendorf).

„Es ist Wahnsinn, etwas ganz Spezielles“, erzählt die begeisterte Victoria Manni. „Wir hatten Spaß, waren aber auch ein wenig nervös.“

Mit Bestleistung waren sie in ihre ersten gemeinsamen Schweizer Meisterschaften gestartet, kein einziges Element erhielt Abzüge, die Twizzles sogar Pluspunkte für die Ausführung.  

„Es war clean und fühlte sich leicht an beim Laufen und es hat uns Spaß gemacht“, fassen die beiden ihren Kurztanz zusammen.

Auch in der Kür überzeugten die Schüler von Roberto Pelizzola und Nicoletta Lunghi das Publikum und die Preisrichter. Wieder gab es für jedes Element Pluspunkte in der Ausführung und den verdienten Titel.

Eistanz Elite Podest SM2017

„Wir waren schon ein bisschen gestresst“, erzählt Carlo. „Wir wollten es besonders gut machen und haben wirklich nicht viel falsch gemacht. Wir sind sehr stolz auf diesen Titel.“

Auf Platz zwei klassierten sich mit 104,67 Punkten die Meisterschaftsneulinge Bailey Melton und Darian Weiss vom Dübendorfer EC.

 

 

Eistanz Junioren

 

Eistanz Junioren 2017

Bei den Junioren machten es Marie Louise Leupold und Christof Michael Steger (Mittelrheintal) spannend. Sie gewannen mit 90,98 Punkten den Titel, stellten aber die eigenen und die Nerven von Trainerin Claudia Aebischer unnötig auf die Probe.

Im Kurztanz mit gutem Ausdruck, technisch verbessert und bis auf die Twizzles fehlerfrei,  setzten sie sich mit mehr als 3 ½ Punkten Vorsprung vor Cindy-Lilli Zimmerli und Volodymyr Nakisko an die Spitze.

In der Kür dann eine Premiere - 2 Stürze innert eines Programmes, das war ihnen noch nie passiert. „Wir haben keine Ahnung wie das passieren konnte“, sucht Christof Michael nach einer Erklärung. „Wir hatten noch nie 2 Stürze in einer Kür und es gibt auch nicht wirklich einen konkreten Anlass. In der Hebefigur ist das erstmals passiert und auch bei der Schrittfolge ist das nicht zu erklären.“

Eistanz Junioren PodestSM2017Der Vorsprung war so gut wie weg und hätten nicht auch ihre Gegner ein paar kleine Abzüge in Kauf nehmen müssen,  hätte es nicht mehr gereicht für den Titel. 0,14 Punkte mehr blieben ihnen am Ende zum Titelgewinn.

„Versuchen wir das Positive zu sehen“,so Christof Michael, „wenigstens unseren Platz konnten wir halten.“

Mit Cindy-Lilli Zimmerli und Volodymyr Nakisko (Bülach) stellte sich ein erst in diesem Jahr formiertes Tanzpaar ebenfalls den Preisrichtern. Das Paar, das in Bordeaux von Olympiasiegerin Marina Anissina trainiert wird, hatte im Kurztanz ein Programm mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad als ihre Gegner und ähnlich wie diese Probleme bei den Twizzles. In der Kür waren sie Leupold/Steger dann sowohl vom Schwierigkeitsgrad als auch in der Wertung für die Komponenten leicht überlegen und gewannen die Kür.

„Unsere erste Meisterschaftserfahrung ist gut“, sagt Volodymyr nach dem Wettkampf. Es ist gut aber wir wollen natürlich immer mehr zeigen und uns jetzt noch weiter verbessern.“

Insgesamt verpassten sie mit 90,84 Punkten aber knapp den Titel.

Eistanz Jugend

Eistanz Jugend2017

 

In der Kategorie Jugend präsentierten sich Alina Klein und Maxim Kobelt (Mittelrheintal) erstmals an nationalen Titelkämpfen einem Preisgericht.

„Es war sehr aufregend für uns und wir sind froh, dass es vorbei ist“, erklären die beiden ebenfalls von Claudia Aebischer betreuten Läufer im Anschluss an ihre Kür.

„Es ist super das hier erleben zu dürfen und wir sehen bei den anderen Kategorien, wo wir eines Tages stehen könnten. Wir freuen uns jetzt darauf, den anderen zuschauen zu können.“

Mit 47,01 Punkten liefen sie konkurrenzlos zu Gold.

 

Alle Fotos: © Albert René Kolb

 

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